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Bildungsurlaub · Bundesland

Bildungsurlaub in Hessen

In Hessen haben Beschäftigte Anspruch auf 5 Arbeitstage pro Jahr bezahlte Freistellung für anerkannte Weiterbildung. Antragsfrist: spätestens 6 Wochen vor Beginn; Wartezeit: 6 Monate Betriebszugehörigkeit.

Was steht dir in Hessen zu?

Umfang

5 Arbeitstage pro Jahr

Wartezeit

6 Monate Betriebszugehörigkeit

Antragsfrist

spätestens 6 Wochen vor Beginn

Kleinbetriebe

keine generelle Ausnahme für Kleinbetriebe

Rechtsgrundlage: Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG) · Stand: 07/2026

Wie beantragst du Bildungsurlaub in Hessen?

  1. Anerkannte Veranstaltung wählen. Maßgeblich ist die Anerkennung für Hessen — seriöse Veranstalter weisen sie aus.
  2. Schriftlich beim Arbeitgeber beantragen — spätestens 6 Wochen vor Beginn, mit dem Anerkennungsnachweis der Veranstaltung.
  3. Freistellung antreten und Teilnahme nachweisen. Das Entgelt läuft weiter; die Kurskosten trägst du selbst — oft als Werbungskosten absetzbar.

Welches Bundesland zählt — Wohnort oder Arbeitsort?

Der Arbeitsort. Wer z. B. in Hessen arbeitet, fällt unter das Recht dieses Landes — unabhängig vom Wohnort.

Häufige Fragen

Wie viele Tage Bildungsurlaub gibt es in Hessen?
5 Arbeitstage pro Jahr — geregelt im Landesgesetz (Hessisches Bildungsurlaubsgesetz (HBUG)). Voraussetzung ist eine Wartezeit von 6 Monate Betriebszugehörigkeit.
Bis wann muss der Antrag in Hessen gestellt sein?
spätestens 6 Wochen vor Beginn — schriftlich beim Arbeitgeber, mit Nachweis der Anerkennung. Für Kleinbetriebe gilt: keine generelle Ausnahme für Kleinbetriebe.

Bildungsurlaub in anderen Bundesländern

Der Anspruch richtet sich nach dem Arbeitsort — arbeitest du in einem anderen Bundesland, gilt dessen Regelung. Hier die Nachbarländer im direkten Vergleich:

Bildungsurlaub in Mecklenburg-Vorpommern Bildungsurlaub in Niedersachsen Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen Bildungsurlaub in Rheinland-Pfalz Bildungsurlaub in Saarland Bildungsurlaub in Sachsen (kein Anspruch)